Hallo,
ich bin Urmel´s "Jackie" von der Völkerschlacht.
Ich wurde am 31.08.2005 geworfen. Mein Vater war Wito von PON-Cavallo und meine Mutti Fränzi`Bellamy von der Völkerschlacht. Ja, ich habe einen Ahnenpass, ich weiß auch, wer meine Groß- und Urgroßeltern waren. Außerdem hatte ich noch einen Bruder und 3 Schwestern. Ich bin zwar vom Adel, aber ich bilde mir darauf nichts ein. Muss auch nicht zu Ausstellungen oder so. Ich darf ein richtiger Hund sein.
Ich bin also ein Yorkshire- Terrier und wurde von meiner Mutti Gabi und Vati Thomas am 28.10.2005 von der Züchterin, Felicitas Dietze aus Liebertwolkwitz abgeholt. Damals war ich noch ganz schwarz und wog gerade 780 g.
Eigentlich habe ich es meinem Menschenbruder Marko zu verdanken, dass mich Mutti mitgenommen hat. Sie wollte zwar einen Rüden, aber ich hatte noch viel zu viel mit meiner richtigen Mama zutun. Wenn mein jetziges Rudel zur Züchterin kamen bin ich bei Mama geblieben oder bei Marko und hab ihn gleich mal in die Hand gezwickt . Mutti hätte bald meine Schwester Kessi genommen, denn die hat sich gleich bei ihr eingeschmeichelt, wie das die Mädchen so machen. Bloß gut, dass Marko bei jeden Besuch dabei war, so hat er wohl meiner Mutti zugeredet mich zu nehmen und mir auch den Namen „Jackie „ gegeben.
Es ging gleich ab ins Auto. Meine Mutti hatte Angst, dass ich das Autofahren nicht vertrage und hat mich auf den Schoß genommen, aber ich war schon damals ein richtiger Junge
Als wir dann in der Laubestraße ankamen, habe ich erst einmal meine neue Umgebung beschnuppert. Ein Körbchen im Wohnzimmer, eins im Schlafzimmer, ein Essplatz in der Küche und viel Spielzeug erwartete mich. Ich kam mir vor wie im Paradies.
Mein Menschen Rudel ist immer lieb zu mir. Natürlich muss ich auch artig sein und bekomme auch mal ne Rüge, wenn ich nicht höre oder andere Leute in die Wade zwicke. Das mache ich aber jetzt nicht mehr, bin ja schließlich schon 2 Jahre und vernünftiger bzw. darf ich das ja nicht. Wenn mich aber doch mal der Teufel reitet, weil die Waden von manchen Menschen mir eben gefallen, bekomme ich ausgeschimpftes. Da ich meine Mutti nicht ärgern will, bin ich fast immer lieb.
Dafür gehen meine Leute auch jeden Abend mit mir auf die Wiese. Dort ist der Treffpunkt für viele Hunde. Da habe ich meine Freunde. Amy ist eine Deutsche Dogge, ja ihr habt richtig gelesen, eine große Dogge ist meine beste Freundin. Sie macht sich extra klein um mir ein Küsschen zu geben. Dann gibt es noch Jovanna , Sandy, Lilli, Susi , Cora, Leon, Jakob, Seppel, Aicha, Socke, Carlos u. a. Wir spielen immer schön zusammen. Aber wehe es kommt ein fremder Hund, da bellt das ganze Rudel ihn an und er hat keine Chance bei uns.
Leider kommt Daisy fast nicht mehr (ihr konnte ich auch immer schön den Rücken massieren) und Luna ist jetzt leider im Hundehimmel.
Na ja, es gibt auch noch andere Freunde, die gehen aber nicht auf die Wiese z.B. Biggi ( war mal meine beste Freundin) , Kira, Mia, Urmel, Lisa, Benno, Mephisto, Rocci, Rico, Othello, Lili und usw. , alle kenne ich nicht mal mit dem Namen. Aber ich bin ein kleiner Schwerenöter und nehme die Damen am liebsten alle, natürlich nacheinander. Wenn eine heiß ist, spiele ich verrückt, sagt meine Mutti.
Habe dann Liebeskummer, weil man mich nicht lässt. Dann jaule ich wie ein kleiner Wolf. Ja, die Hundedamen haben es mir angetan.Leider habe ich noch keine Yorki- Dame, Decken können. Also, Mädels meldet Euch bei mir.
Was gibt es noch von mir zu berichten?
Na ja, dass ich Stubenrein bin, muss ich wohl nicht betonen. Pünktlich 6.30 Uhr wecke ich meine Leute, damit sie mit mir Gassi gehen. Am Wochenende lasse ich sie oft bis 8.00 Uhr schlafen, aber dann will ich raus.
Bin viel mit Vati draußen, da Mutti arbeiten geht, kümmert er sich am Tage um mich und abends ist Mutti dran. Ab 18.45 Uhr fange ich an zu drängeln, damit sie mit mir auf die Wiese zu meinen Freunden geht. Dort spielen wir immer schön. Die Menschen schwatzen über dies und das und dann gehen wir alle zusammen spazieren. Nach der Abschiedszigarette (meine Mutti raucht aber nicht mit) geht es dann nach Hause, wo ich erst mal an meinen Trinknapf muss und dann bin ich müde.
